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Was wir von Barack Obama für die Erziehung unserer Kinder lernen können

Was wir von Barack Obama für die Erziehung unserer Kinder lernen können

Mein erster richtiger Blogbeitrag startet mit keinem geringeren als Barack Obama und handelt davon, welche 4 Grundsätze für die Erziehung wir von ihm lernen können.

Ina Bär - World Leadership SummitLetzte Woche war ich auf einer Veranstaltung und habe dort den ehemaligen Präsidenten der USA getroffen. Ich durfte ihm die Hand schütteln und mich mit ihm fotografieren lassen. Das war ein sehr beeindruckender Moment. Auf dieser Veranstaltung wurde Mr. Obama für eine Stunde auf der Bühne interviewt. Aus seinen Antworten konnte ich sehr viel für mich persönlich mitnehmen. Aber auch für den Umgang mit unseren Kindern erhielt ich wertvolle Impulse, die ich dir sehr gerne mitgeben möchte.

Erstens: Zuhören

Barack Obama sprach davon, dass es besonders im Wahlkampf sehr wichtig ist, den Menschen zuzuhören. Was sind ihre Ängste? Was fehlt ihnen? Was sind Ihre Wünsche? Was würden Sie gerne verändern? Man muss ihnen gegenüber Aufmerksamkeit entgegenbringen. Nur so kann man erfahren, was sie bewegt und was in ihrem tiefsten Inneren vorgeht. Genauso ist es mit unseren Kindern. Wenn du deinem Kind volle Aufmerksamkeit schenkst und ihm wirklich zuhörst, erfährst du, was es beschäftigt. Es fühlt sich verstanden und beachtet.

Zweitens: Die Perspektive wechseln

Für einen Präsidenten ist es wichtig, sich in Menschen hineinversetzen zu können, die anders leben als er. Was sind die Nöte von arbeitslosen Menschen ohne soziale Absicherung, Menschen, die einen anderen Lebensstandard haben als er. Das hat etwas mit Empathie zu tun. Zuhören ist das eine. Aber auch verstehen und nachfühlen können, das ist sehr wichtig. Genauso verhält es sich mit unseren Kindern. Manchmal ticken unsere Kinder anders als wir. Dann sollten wir als Eltern uns bemühen, zu verstehen, warum unsere Kinder so denken und handeln. Da hilft es, sich an die eigene Kindheit oder Jugend zurück zu erinnern. Offenheit deinem Kind gegenüber schafft Vertrauen. Je mehr ihr miteinander redet, desto besser wirst du seine Meinung und seine Ansichten verstehen.

Drittens: Klare WorteBaraack Obama - World Leadership Summit

Mr. Obama sagte, dass es wichtig ist, mit allen Menschen klare Worte zu reden. Man sollte sich so ausdrücken, dass sein Gegenüber einen auch versteht. Nur so kann man erwarten, dass die eigenen Wünsche auch verstanden werden. Und genau das können wir auch bei unseren Kindern so anwenden. Nur wenn ich z.B. eine Regel klar formuliere, kann mein Kind sie auch einhalten. Nur wenn ich klar JA und NEIN sage, kann mein Kind danach handeln. Nur wenn wir klar und deutlich eine gemeinsame Sprache sprechen, können wir auch Harmonie herstellen.

Viertens: Die Dinge positiv sehen

Nach Obamas Meinung sollte man nicht immer auf alten negativen Dingen beharren oder herumhacken. Wichtig ist es, positiv in die Zukunft zu schauen. So ist es auch mit unseren Kindern. Auch wenn dein Kind vielleicht gerade eine schwierige Phase hat, musst du nicht schwarz sehen, was die Zukunft betrifft. Es ist wichtig, die Stärken bei deinem Kind zu sehen, zu finden und auch zu benennen und zu fördern. Jeder Mensch hat Schwächen, aber jede Schwäche kann in einer anderen Situation auch eine Stärke sein. Deswegen sollten wir die Stärken unserer Kinder erkennen. Wenn es z.B. bei deinem Kind in der Schule nicht so besonders gut läuft, liegen seine Stärken vielleicht auf anderen Gebieten, z.B. im praktischen Bereich. Ein Kind sollte sich selbst ausprobieren können, seinen eigenen Weg finden. Dazu braucht es unsere Unterstützung. Motivation, Vertrauen in unser Kind und Offenheit miteinander helfen allen Beteiligten dabei.